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Dubais Wirtschaft Die Wirtschaft Dubais wächst seit Jahrzehnten beachtlich. Dies ist auf die liberale Wirtschaftspolitik zurückzuführen. Es werden keine direkten Steuern erhoben, nur auf alkoholische Getränke müssen 30% bezahlt werden. Es gibt keine Einkommensteuer und bis auf wenige Ausnahmen auch keine Umsatzsteuer. Im Allgemeinen hält sich die Politik aus dem Wirtschaftsverkehr raus. Auch die Vorschriften (z.B. Umwelt) und Kontrollen sind sehr rar, oder meist nicht vorhanden. In den Freihandelszonen („Jebel Ali Free Zone“, „Dubai international Financial Center“, „Dubai Airport Free Zone“, „Dubai Technology, Electronic Commerce & Media Free Zone“ darunter: Dubai Internet City, Dubai Media City, Dubai Knowledge Village) werden den Unternehmern 50 Jahre Steuerfreiheit garantiert. Dieser enorme Anreiz lockt viele internationale Investoren nach Dubai, um dort eine Niederlassung zu gründen. Momentan setzt Dubai sehr viel daran die Rechtssicherheit beim Kauf von Immobilien zu steigern, um eine Vertrauensbasis zu den ausländischen Investoren zu schaffen. Der Staatshaushalt von Dubai wird heute nicht mehr nur durch die Einnahmen aus den Erdölgeschäften gedeckt, sondern auch durch Handel, Tourismus, Zölle und einige indirekten Steuern. Das Rückrad der Wirtschaft in Dubai bilden die vielen Migranten, die der Arbeit wegen in dieses Land kommen. Mittlerweile machen Ausländer 85% der Gesamtbevölkerung aus und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Am Beginn dieses gewaltigen Booms stand das Erdöl. Durch diese Einnahmen konnte das Emirat beachtliche Investitionen tätigen, ohne die Steuerschraube anzuziehen. Da die Vorräte in den nächsten Jahrzehnten erschöpft sein werden, hat man in Dubai damit begonnen einen anderen Weg zu gehen. Man möchte nicht länger von den Erdöl-Einnahmen abhängig sein, sondern andere Wirtschaftszweige gezielt fördern. Dazu zählen Tourismus und Handel. Der Handel hat eine lange Tradition in der Gesellschaft. Deshalb möchte sich Dubai auch zu einem der wichtigsten Handelsplätze auf diesem Planeten weiterentwickeln. Die günstige geographische Lage auf den See- und Luftwegen zwischen Asien und Europa sollten dieses Ziel nicht unrealistisch erscheinen lassen. Die Infrastruktur ist mit den großen und modernen Hafenanlagen Mina Rashid und Jebel Ali, sowie dem Flughafen Dubai International Airport bestens vorbereitet. Nicht allzuweit entfernt entsteht zur Zeit der Dubai World Central International Airport, welcher der größte Flughafen der Welt werden soll. 120 Millionen Menschen sollen pro Jahr dort abgefertigt werden können. Um diese gigantische Anlage entsteht die Jebel Ali Airport City. Jebel Ali Freezone (JAFZ)Die Jebel Ali Freezone ist eine Freihandelszone im Emirat Dubai, welches durch niedrige Steuern attraktive Geschäftsideen fördern soll. In dieser Freihandelszone können auch Ausländer zu 100% Eigentümer von Unternehmen werden, im Gegensatz zu Firmen außerhalb der Freihandelszonen. Es werden eine Import- und Export Zölle erhoben und die Abgaben sind auf extrem niedrigem Niveau. Desweiteren werden alle Unternehmungen mit einer liberalen Wirtschaftspolitik gefördert. Dubai International Financial Center (DIFC)Das Dubai International Financial Center (DIFC) folgt der Vision eines Tages neben den großen Finanzzentren von New York, London und Hong Kong zu stehen. Man ist auf dem besten Weg dorthin. Begonnen wurde dieses Projekt im September 2004 und danach stetig weitergeführt. Die Idee stammte von Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum persönlich, der damit die Wirtschaft und Entwicklung seines Landes und der Region fördern möchte. Das DIFC hat sich auf einige Finanzsektoren spezialisiert, darunter Banking Services (Investment Banking, Corporate Banking und Private Banking), Kapitalmärkte, Vermögensmanagement, Versicherungen und Rückversicherungen, Business Processing Operations und andere Dienstleistungen. Auch in dieser Zone profitieren die Unternehmen von weitreichend liberalen Wirtschaftsbestimmungen und Steuerfreiheit. Regulierungsbehörde ist die Dubai Finacial Services Authority (DFSA). Dubai Technology, Electronic Commerce & Media FreezoneDiese Freihandelszone besteht aus den Teilen Dubai Internet City, Dubai Media City, Dubai Knowledge Village, Dubai Outsource Zone, Dubai Studio City, Dubai Biotechnology and Research Park und Dubai Media Production Zone. Hier kann man schon sehen, dass in diesem Umfeld die globale Zukunft des Emirats vorbereitet wird. In den Bereichen Internet, Technologie und Medien versucht man an die anderen großen Zentren der Welt anzuknüpfen. Die Dubai Internet City (DIC) ist wohl das bekannteste Projekt. Hier wird Online-Händlern eine Plattform zur Verfügung gestellt, um den Handel zwischen Afrika und Zentralasien und zwischen dem Mittleren Osten und Indien zu verbessern. Die IT-Giganten Microsoft, IBM, Cisco Systems, HP, Dell, Siemens, Sun und Sony sind schon in dieser Zone angesiedelt und möchten sich für die Zukunft rüsten. Die gesamte Soft- und Hardware Branche findet hier optimal Bedingungen sich zu entwickeln. Steuern werden keine erhoben und die Unternehmen können zu 100% von Ausländern geführt werden. Die Dubai Media City (DMC) ist eine Vision, die Dubai den Weg in eine Wissensgesellschaft ermöglichen soll. Hier soll die gesamte Medien- und Werbebranche eine Heimat finden. Man möchte auch die Film- und Musikindustrie ansiedeln und ködert diese Sektoren mit den üblichen Vorzügen. Ein weiterer wichtiger Teil dieser Handelszone ist die Dubai Knowledge Village (KV) hier möchte man den Pool an Talenten und Fachkräften ansiedeln, die einen der Grundpfeiler für Dubais Zukunft bilden sollen. Hier soll ein Wissenszentrum geschaffen werden, welches Lernende aus der ganzen Welt anziehen und damit die Ausbildung, auch Bildung allgemein, im Emirat fördern soll. Die Dubai Knowledge Universities bilden eine wichtige Schnittstelle in diesem System. Eine andere Perle dieser Zone ist der Dubai Biotechnology and Research Park, der die Biotechnologie in die Emirate bringen soll. Forschung, Bildung und Industrie sollen hier gemeinsam einen Teil der Zukunft des Emirats bilden.
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